Rechtliches
Sprache und Gleichbehandlung
Wie wir auf dieser Website über Menschen schreiben, warum die vier Sprachfassungen das unterschiedlich lösen, und was Sie tun können, wenn ein Satz von uns danebenliegt.
Stand: 15.08.2026
1. Wie wir über Menschen schreiben
Wo die Doppelnennung natürlich klingt, verwenden wir sie: Gründerinnen und Gründer, Kundinnen und Kunden, die Frauen und Männer, die die Unternehmen führen, die wir beraten. Wo sie einen Satz schwerfällig machen würde, verwenden wir eine Sammelbezeichnung oder die Rolle: das Team, die Geschäftsführung, der Beirat, die Kundenseite.
Genderstern, Gender-Doppelpunkt und Binnen-I verwenden wir nicht. Jede Rollen- und Personenbezeichnung auf dieser Website gilt gleichermaßen für alle Geschlechter, ausnahmslos und ohne Rangfolge.
2. Warum die vier Sprachfassungen unterschiedlich klingen
Diese Website erscheint auf Englisch, Deutsch, Französisch und Japanisch, und die Frage stellt sich in jeder Sprache anders. Das Deutsche und das Französische tragen bei fast jeder Personenbezeichnung ein grammatisches Geschlecht mit. Die Wahl lautet dort: jedes Mal beide Formen nennen, ein Sonderzeichen ins Wortinnere setzen, oder umschreiben. Wir schreiben um.
Das Englische kennt dieses grammatische Geschlecht bei Personenbezeichnungen kaum. Dort genügt fast immer die Wortwahl, und ein Satz lässt sich so bauen, dass gar kein geschlechtliches Pronomen nötig wird. Die englische Fassung dieser Seite beschreibt deshalb etwas anderes als diese hier.
Gegen Sonderzeichen im Wortinneren spricht dazu: Sie werden in unseren Märkten sehr unterschiedlich gelesen, von Screenreadern uneinheitlich vorgelesen und lassen sich zwischen unseren vier Sprachen nicht verlässlich übertragen. Die gewählte Form hält einen Satz überall lesbar und benennt Menschen trotzdem so, wie sie sind. Das ist eine redaktionelle Entscheidung über Typografie. Es ist keine Aussage darüber, wer dazugehört.
3. Gleichbehandlung und Vielfalt sind uns wichtig
Gleichbehandlung entscheidet sich nicht an der Schreibweise. Sie entscheidet sich daran, wer eingestellt wird, wer in einer Besprechung gehört wird, wer bei unseren Meetups auf der Bühne steht und wer in ein Kundengespräch eingeladen wird. An diesen Stellen lassen wir uns messen, und dort tun wir es gern.
An die Sprache legen wir denselben Maßstab: Sie soll Menschen einschließen, nicht Inklusion vorführen. Vielfalt und Chancengleichheit gehören zu unserer Arbeitsweise und nicht in einen Absatz, den man für eine Seite wie diese aufhebt.
4. Ist Ihnen ein Satz aufgefallen, der nicht passt?
Sprache verändert sich, und uns entgeht die eine oder andere Formulierung. Wenn eine Stelle auf dieser Website jemanden ausschließt, schief klingt oder schlicht falsch ist, sagen Sie es uns. Nennen Sie nach Möglichkeit die Seite und den Satz.
Schreiben Sie uns über das Kontaktformular.
Wir lesen jede Nachricht, wir antworten, und wir korrigieren, was zu korrigieren ist.
